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'''Eierlikör''' ist ein aus der Gruppe der e und wird unter anderem aus , und hergestellt. In der hat Eierlikör einen von mindestens 14, typischerweise um 20 .

Als '''Advocaat''' (auch '''Avocat''', '''Advocat''') darf nur ein Eierlikör bezeichnet werden, der mindestens 140 g Eigelb je Liter und mindestens 150 g je Liter beinhaltet.

Gesetzliche Bestimmungen

Eierlikör

Eierlikör ist gem. Art. 9 Abs. 1 i. V. m. Anhang II Nr. 41 der definiert als , die aus (Agraralkohol), einem Destillat und/oder Brand gewonnen wird und als weitere Bestandteile Eigelb, Eiweiß sowie Zucker oder Honig enthält. Eine Aromatisierung des Likörs mit natürlichen oder naturidentischen Aromastoffen ist erlaubt.

Während viele Hausrezepte für Eierlikör noch weitere Zutaten wie Sahne oder Milch aufweisen, dürfen als ?Eierlikör? gehandelte Produkte nur mit den in der EU-Spirituosenverordnung aufgeführten Zutaten hergestellt werden. Die Liste ist nach einem Urteil des aus dem Jahr 2017 insoweit als abschließend anzusehen und nicht als Mindestanforderung.

Likör mit Eizusatz

Spirituosen, die die Voraussetzungen für die Verkehrsbezeichnung ?Eierlikör? nicht erfüllen, etwa, weil sie unter Verwendung von Milch oder Sahne hergestellt werden, können als ?Likör mit Eizusatz? bezeichnet werden. Dabei handelt es sich gem. Art. 9 Abs. 1 i. V. m. Anhang II Nr. 42 der EU-Spirituosenverordnung um eine ?Spirituose, aromatisiert oder nicht, die aus Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs, einem Destillat und/oder Brand gewonnen wird und als charakteristische Bestandteile hochwertiges Eigelb und Eiweiß sowie Zucker oder Honig enthält.?

Zutatenliste

Eierlikör braucht wie alle Spirituosen nicht mit einer Liste der Zutaten gekennzeichnet zu werden (Artikel 16 Abs. 4 der ? LMIV, zuvor LMKV nicht angegeben werden.

Lebensmittelsicherheit und Haltbarkeit

Durch den Genuss von fachgerecht und hygienisch hergestelltem und gelagertem Eierlikör mit 14 % Vol oder mehr Alkoholgehalt besteht keine Gefahr, an zu erkranken, da darin nicht überlebensfähig sind. Ist der Alkoholgehalt geringer, etwa bei selbstgemachtem Eierlikör oder durch Herstellungsfehler oder weil die Alkoholkonzentration durch Verdünnung, unsachgemäße Lagerung oder andere Einflüsse abgesenkt ist, dann ist diese Sicherheit nicht mehr gegeben.

Gerade bei Erzeugnissen aus kleingewerblicher Herstellung weicht der tatsächliche Alkoholgehalt oft vom angegebenen Wert ab und unterschreitet dabei teilweise sogar den vorgeschriebenen Mindestwert, weil den Herstellern die Ausstattung oder Fähigkeit zur Messung des Alkoholgehalts fehlt und die rechnerische Bestimmung fehleranfällig ist.

Eierlikör sollte kühl und dunkel aufbewahrt werden. Es wird empfohlen, ihn angebrochen innerhalb von sechs Monaten aufzubrauchen, ungeöffnet in zwölf. Dabei besteht allerdings keine gesundheitliche Gefahr durch bakteriellen , es leidet nur mit der Zeit der Geschmack. Außerdem kann auch die Konsistenz unangenehm werden.

Weblinks

Einzelnachweise